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Gemarkungswanderung - Teil 3 (2016)

Der Wettergott hatte es am Sonntagmorgen gut gemeint mit den rund 45 Teilnehmern der 3. Gemarkungswanderung, zu der das Bürgerforum eingeladen hatte.

Gut gelaunt starteten die Grenzwanderer am Kalmushof in Krombach. Beim ersten „Dreimarker“ (Grenzstein, der 3 Gemarkungsgrenzen markiert) wurde schon bald Halt gemacht. Der Feldgeschworenenobmann Antonius Glaab zeigte mit seinem mitgeführten Vermessungsstab anschaulich die Gebiete Krombach, Schneppenbach und Hofstädten. Beim zweiten „Dreimarker“ nahe der „Spinne“ zu den Grenzen Krombach, Hofstädten und Omersbach referierte Rüdiger Bemsel kurz über den Schöneberg und das ehemalige Landgericht am Schöneberg.

Beim dritten „3-Marker“ Krombach, Omersbach, Dörnsteinbach, der sich in der Nähe des Aussiedlerhofes Dörnsteinbach befindet, gab es eine kurze Rast. Der 2. Vorsitzende Roland Simon lud zu einem kleinen Umtrunk mit Krombacher Schnaps und Likör ein. Anlass war die Zahl 3. Der Verein besteht seit 3 Jahren, es war die 3. Wanderung, Thema sind Dreimarker und es war der 3. Grenzstein des Tages.

Weiter ging es Richtung Dörnsteinbacher Sportplatz. Hier befindet sich der höchste Punkt der Gemarkung Krombach mit ca. 340 m Höhe. Ein Stück weiter im Wald auf Höhe des Sportplatzes konnte Leo Hornung berichten, dass hier früher verendetes Großvieh begraben wurde, bis dann die amtliche Tierverwertung eingeführt wurde.

Der Grenzverlauf Dörnsteinbach/Oberschur verläuft sehr kurvig, so dass die Wanderer sich bergauf und bergab durch den Wald und durch Gestrüpp kämpfen mussten. Allerdings waren sich zum Schluss alle einig, dass es großen Spaß gemacht hat und es sehr interessant war, den Grenzverlauf zu erwandern. Die Einkehr in der Gaststätte Sommerfrische war dann die Belohnung für die zurückgelegten 6,6 km in rund 2, 5 Stunden.

Der 4. Abschnitt wird in Richtung Mensengesäß bis nach unten zur Kahl gehen. Dies wird dann etwas unwegsamer, wie Antonius Glaab schon jetzt ankündigte. Der Verein bedankte sich für die fachkundige Führung und das nach wie vor rege Interesse der Teilnehmer an den Grenzwanderungen. Der Termin für die nächste Wanderung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Susanne Simon
Schriftführerin

Gemarkungswanderung - Teil 4 (2017)

35 Interessierte hatten sich am Oberschurer Drachenbrunnen eingefunden, um an der 4. von insgesamt 5 Gemarkungswanderungen teilzunehmen, zu dem das Bügerforum Krombach eingeladen hatte. Wie angekündigt ging es schon am Anfang durch recht unwegsames Gelände im Wald. Steilen Abstiegen folgten sofort auch wieder steile Aufstiege. Rüdiger Bemsel, Feldgeschworener von Krombach, der dieses Mal die Tour für den erkrankten Toni Glaab übernahm, ersparte es der Gruppe des Öfteren, den Weg „haargenau“ abzulaufen, indem er es selbst auf sich nahm, auf- und abzuklettern, um die Grenzsteine mit seinem mitgeführten Messstab aufzuzeigen. Zu sehen gab es auch einen besonders schönen Grenzstein von 1786 mit dem Wappen des rheinländischen Adelsgeschlechtes Gayling von Altheim, den früheren Besitzern des Hofgut Hauensteins. Begleitet wurde die Wanderung auch von dem Feldgeschworenenobmann Karl Wissel aus Mensengesäß, der die Gelegenheit nutzte, die Grenzsteine, die die Gemarkung zu Mensengesäß kennzeichnen, zu orten und etwas freizulegen. Ein Teil der Grenzwanderung verlief entlang des Waldweges von Oberschur nach Mensengesäß, unter dem der Kanal des Zweckverbandes Kahlgrund verlegt wurde. Die Grenzsteine sitzen meist entlang des Baches, der aufgrund des letzten Hochwassers tief ausgespült und deshalb für die Gruppe nicht begehbar war. Teilweise war auch der Ortsverbindungsweg zwischen Hofgut Hauenstein und Mensengesäß gleichzeitig die Grenzlinie zwischen den Gemarkungen Krombach und Mensengesäß. Dass der Radweg zwischen Schimborn und Mensengesäß durch Krombacher Gemarkung führt, ist vielen schon bekannt, da dort aufgestellte Ortsschilder darauf hinweisen. Dass Krombach jedoch noch weiter bis zur Kahl reicht, war manchen der Teilnehmer nicht bewusst. Rüdiger Bemsel beendete die offizielle Wanderung an den Bahnschienen der KVG mit dem Hinweis, dass der letzte Abschnitt entlang der Kahl und dann in Schimborn wieder hoch über den Sterzenbach führt. Diese Wanderung findet voraussichtlich im nächsten Frühjahr statt. Fast alle schlossen sich dann dem Angebot an, über den Heuweg an der Burgruine Hauenstein vorbei hochzulaufen und im Reiterstübchen des Hofgut Hauensteins zur Abschlussrast einzukehren.

Susanne Simon
Schriftführerin

Fotowandkalender 2017

Der Fotowandkalender 2017 hatte das Thema Krombacher Vereine. Die nachfolgenden Krombacher Vereine wurden porträtiert: Freundeskreis Krombach-Soliers, Sport- und Fitnessverein e.V., Freiwillige Feuerwehr Krombach e.V., KSC Krombach e.V., Musikverein 1964 Krombach e.V., Gruppenstunde Spätlese, Pfarrgemeinde Krombach, Bayernfreunde Krombach, VfL Krombach 1931 e.V., Sängervereinigung 1908 e.V. Krombach, Schäferhundeverein RSV2000 Krombach e.V. und der Vereinsring Krombach.

Der Verkaufserlös des Jahreskalenders wird zu 100% für ein gemeinnütziges Projekt eingesetzt.