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Einsatz vor Ort: 'Hügelgrab freilegen'

Vorheriger Zustand

Wir haben alle Mitglieder Anfang August zu Aufräumarbeiten am Hügelgrab eingeladen. Dieses war in den vergangenen Jahren unter Unkraut und Dornen fast verschwunden. Nun kann man das Hügelgrab wieder erkennen. Nach dem Arbeitseinsatz gab es eine gemeinsame Brotzeit vor Ort.

Nun sind die zwei alten Eichen wieder zu erkennen, die diesen mystischen Platz bewachen. Von diesem Platz aus kann man eine eine überragende Rundumsicht genießen - ein ideales Ziel für den nächsten Sonntagsspaziergang.

Leider wurde das Hügelgrab bisher noch nicht wissenschaftlich erforscht. Das Grab könnte keltischen Ursprungs sein, oder sogar noch viel älteren Datums. Möglicherweise deutet das Grab sogar auf eine keltische Besiedelung hin. Weitere Keltengräber in der Umgebung und die exponierte Lage auf der Anhöhe sprechen dafür. Die Entdeckung des frühkeltischen Fürstensitzes am nur 30 km entfernten Glauberg könnte ebenfalls diese These untermauern. Der Kahlgrund lag damit sicherlich im Einflussbereich des Keltenfürsten.

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Bei unserer Exkursion in die "Keltenwelt" am Glauberg konnten wir erfahren, dass in einer Grabbeigabe Reste von Honigwein (Met) gefunden und untersucht wurden. Eine Pollenanalyse des Honigs ergab, dass dieser in einem Umgebungsradius von 30-40 km gesammelt worden sein musste. Es ist also durchaus vorstellbar, dass Kelten aus dem Kahlgrund diesen Met an das Fürstenhaus lieferten. Ein spannendes Thema, das es weiter zu erforschen gilt!

 

 

 

 

 

Einsatz vor Ort: 'Museumsexponate sichern'

 

Vereinsfahne des Arbeiterunterstützungsvereins

Der Historische Arbeitskreis hat auf Einladung von Bürgermeister Peter Seitz die im Dachboden des Rathauses aufbewahrten Exponate gesichtet, gereinigt, dokumentiert und im Krombacher Archiv verstaut. Darunter befinden sich einige historische Dokumente, Fotografien und Gegenstände des Alltags. Diese Exponate hatte Altbürgermeister Hellmuth Nees vor einigen Jahren zusammengetragen, in der Absicht, ein Heimatmuseum zu errichten. Manche Exponate, wie die Vereinsfahne des ehemaligen Arbeiter-Unterstützungsvereins (um 1900) befinden sich durch die unsachgemäße Lagerung der letzten Jahre in einem sehr schlechten Zustand. Bei anderen Dingen genügte es, eine dicke Staubschicht zu entfernen. Die Exponate sind, bis sie eine spätere Verwendung finden, im Archiv des Rathauses nun gut aufbewahrt.